japanreise2025

Teil 3

Es ist fast unmöglich die ganze Reise nur in Bldern u. einigen Videos abzubilden, am besten ist es einfach selbst dort zu sein, zu sehen, zu fühlen und zu erleben. Ein menschliches Auge nimmt die Realität völlig anders wahr als jede Kameralinse u. jedes Objektiv dieser Erde. Denn der Mensch ist unvergleichlich.


Viel Spaß beim letzten Teil dieser fantastischen Japanreise.
 

Unglaublich aber wahr, hier sind wir auf der gleichen Höhe wie die Spitze des Tōkyō Skytree.

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Hier sind wir am Futarasan-Schrein, er ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und den drei heiligen Bergen der Region (Mt. Nantai, Mt. Nyoho, Mt. Taro) gewidmet.

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Die goldene Hasenstatue am Futarasan-Schrein in Nikko ist ein Symbol für Glück, Wohlstand und finanzielle Erfolge. Sie bezieht sich auf die Legende des „Weißen Hasen von Inaba“, die für gute Geschäftsbeziehungen sowie Erfolg steht und mit dem Gott Okuninushi in Verbindung gebracht wird.

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Am ersten Tag des Shunki Reitaisai日光東照宮秋季大祭, dem historischen Herbstfest am Tōshōgū-Schrein in Nikkō findet das Yabusame 流鏑馬 Turnier statt. Und hier kommen die ersten Teilnehmer (Yabusame-Schützen /Shite 射手).

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Yabusame 流鏑 bedeutet das Bogenschießen mit japanischen Samurai Bögen ( = Yumi ( Langbögen) ) auf insgesamt drei Ziele von einem Pferd aus in vollem Galopp. Dabei sind die Bogenschützen auch in original Samurai Kleidung gekleidet.

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Erste Erwähnungen gehen auf das 6. Jahrhundert zurück, so richtig zu seiner Blüte kam das Yabusame aber in der Kamakura Zeit im 12. Jahrhundert durch Shōgun Minamoto no Yorimoto. Zum wichtigsten Teil des gesamten Yabusame-Rituals gehört natürlich der Versuch der Reiter, die drei Ziele auf der insgesamt 218 Meter langen Rennstrecke mit ihren Pfeilen zu treffen.

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Dabei muss einerseits die Reittechnik u. die Schießtechnik von höchster Präzision sein. Sie wetteifern dabei nicht um ihre kriegerischen Fähigkeiten und ebenso geht es nicht unbedingt nur darum, das Ziel zu treffen. Schon alleine das Reiten, Zielen und Schießen der Pfeile erfüllt den eigentlichen Zweck des Yabusame-Rituals: die Kami mit der Darbietung zu erheitern und für universellen Frieden, eine reiche Ernte und die Gesundheit der Menschen zu beten.

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Die Statue von Kora Munehiro 甲良 宗広 (*1574 †1646) - dem "Erbauer" von Nikkô. Koura Munehiro war ein Architekt der frühen Edo-Zeit, der insbesondere für die Leitung des Baus des Nikkô Tôshôgû bekannt war. Munehiro wurde 1574 geboren und wuchs in Kôra in der Provinz Ômi auf. Im Laufe seiner Karriere war er am Bau von Gebäuden und Skulpturen an einer Reihe bedeutender Stätten beteiligt, darunter die Bauleitung für den Yoshida-Schrein in Kyoto, die fünfstöckige Pagode im Kan'ei-ji in Edo und Skulpturen für den Daitoku-in im Zôjô-ji. In Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm 1596 der Ehrentitel „Bungo no kami“ verliehen; im selben Jahr leitete er die Reparaturarbeiten an der Burg Fushimi, die durch ein Erdbeben beschädigt worden war.

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Im Jahr 1634 wurde er vom Tokugawa-Shogunat damit beauftragt, den Bau der Schreingebäude in Nikkô Tôshôgû zu leiten, einem Schrein, der dem Kami Tôshô Daigongen gewidmet ist, dem vergöttlichten Geist des verstorbenen Shoguns Tokugawa Ieyasu. Unter der Leitung eines Teams von etwa 10.000 Arbeitern vollendete er den Schrein in weniger als anderthalb Jahren. Seine Heimatstadt Kôra (heute Präfektur Shiga) ist heute Partnerstadt von Nikkô. Eine 1979 errichtete Bronzestatue von Munehiro steht heute auf dem Parkplatz auf dem Gelände des Schreins.

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Nikkô verfügt schon über eine sehr besondere Atmosphäre.

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N i k k ô  -  W e l t k u l t u r e r b e   d e r   U N E S C O

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Die wunderschöne Umgebung und die heiligen Berge von Nikko bilden seit dem 8. Jahrhundert den Hintergrund des Shinto und der buddhistischen Verehrung. Seine berühmtesten Schreine u. Tempel gehören zu den prächtigsten in Japan u. wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

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Es gibt hier insgesamt 103 Schreine, Tempel u. weitere Gebäude die sich über drei Komplexe verteilen. Sie sind alle bequem zu Fuß zu erreichen, gehören zu den am stärksten vergoldeten Japans und sorgen für einen unvergesslichen Tag in Nikko.

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Hier haben wir auch die berühmten drei Affen. Hier zu sehen auf einem sehr alten Holzgebäude - das ursprünglich ein Stall für heilige Pferde war - auf dem Gelände des Tōshō-gū Schreins. Auf diesem Gebäude finden sich noch viele andere Affen-Schnitzerein, aber diese drei sind eben mit Abstand die Berühmtesten. Der Spruch der drei weisen Affen (San-zaru) stammt ursprünglich aus Japan und bedeutet im übertragenen Sinne „nichts Böses sehen, nichts Böses hören, nichts Böses sagen“.  Auf Japanisch mizaru, kikazaru, iwazaru (見ざる、聞かざる、言わざる).

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Das Haupttor Yōmei-mon (陽明門, „Tor des Sonnenlichts“) am Tōshō-gū Schrein, erbaut im Jahr 1636. Es ist das am umfangreichsten verzierte Tor in ganz Japan, unter anderem gibt es hier 508 äußerst Detailreiche Schnitzerein von Fabelwesen, Kindern u. älteren Menschen. Es stammt aus der Edo-Zeit und ist ein Meisterwerk japanischer Handwerkskunst.

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Überall sammeln sich hier schon Teilnehmer der folgenden Prozession, dem Marsch der 1000 Samurai, die die Überführung der Seele und der sterblichen Überreste von Shōgun Tokugawa Ieyasu nachstellen. Im berühmten Tōshō-gū-Schrein in Nikko findet dieses legendäre Fest zu seinen Ehren statt, dem Gründer des Tokugawa-Shōgunats in der Edo-Zeit. Eine riesige Prozession führt 1000 Samurai von einem Ende Nikkos zum anderen und spiegelt damit Tokugawa Ieyasus letzten Wunsch wider: Nach seinem Tod im Jahr 1616 wurde der legendäre Shōgun vom Mt. Kuno in Shizuoka bis zu seiner letzten Ruhestätte in Nikko getragen – eine Reise von über 300 km.

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Zu Ieyasus Grab im inneren Bezirk (Okunoin) des Schreins geht es hoch hinauf über hunderte Steinstufen, gesäumt von einem Sicheltannenwald.

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Und überall goldene Verzierungen in Hülle und Fülle.

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Das innerste Torii am Okunoin-Mausoleum von Tokugawa Ieyasu in Nikkō am Tōshō-gū Schrein besteht aus Bronze. Dieses Torii befindet sich an der Spitze des Weges, der zu seinem Grab (Okusha Hōtō) führt.

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Die Überreste von Ieyasu werden hier in einer bronzenen Urne, im Freien und einem eigenen kleineren Schrein, dem Okusha Hōtō (奥社宝塔), verwahrt. Die letzte Ruhestätte des größten Shōgun Japans zieht jährlich über 1 Million Besucher aus der ganzen Welt an.

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An einem sonnigen Tag an Ieyasu´s Urne.

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Edmund Kern mit Fürst Tokugawa in Nikko am Grabmal von Shogun Tokugawa Ieyasu, dem Gründer der Tokugawa Dynastie. Die Tokugawa herrschten 265 Jahre über Japan. Yasuhisa Tokugawa (auf dem Bild mit Edmund Kern links) wäre heute der 18. Tokugawa Shogun Japans, er gilt heute noch als der höchste Samurai Japans. Sein Urgroßvater Yoshinobu Tokugawa war der 15. und letzte amtierende Shogun. Tokugawa Yasuhisa ist ein direkter Nachfahre von Tokugawa Ieyasu (1543–1616).

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Uralte Steinlaternen aus dem 17. Jahrhundert.

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Hier beginnt der Marsch der 1000 SAMURAI

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Hier sehen wir die drei goldenen Mikoshi. In denen drei heilige Geister (Kami) transportiert werden. Sie stellen die vergöttlichten Seelen dreier einflussreicher historischer Persönlichkeiten dar, die als Schutzgottheiten verehrt werden: Tokugawa Ieyasu: Der Gründer des Tokugawa-Shogunats (als Tosho Daigongen), Toyotomi Hideyoshi: der berühmte TAIKO太閤 der japanischen Geschichte u. der Zweite der drei Reichseiniger u. Minamoto no Yoritomo: Der Gründer des Kamakura-Shogunats. Der Höhepunkt des Herbstfestes des Toshogu-Schreins ist die Prozession der Hyakumono-Zoroe Sennin Gyoretsu (der Marsch der Eintausend Samurai "百物揃千人武者行列"), die als Samurai der Edo-Zeit gekleidet sind.

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Wie zurückversetzt in die Zeit der Samurai u. wir waren mittendrin. Live in Nikkō.

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Die Shinkyo-Brücke ("Heilige Brücke") in Nikko gilt offiziell als eine der drei schönsten Brücken Japans. Die Legende besagt, dass beim ersten Versuch eines Priesters, den heiligen Berg Nantai zu erklimmen, der Fluß Daiya im Weg war. Er betete für eine sichere Überquerung und der Flussgott sorgte dafür, dass riesige Schlangen eine Brücke bildeten.

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Den größten Teil ihrer Existenz durfte sie fortan nur von Mitgliedern des Futarasan Schreins und des kaiserlichen Hofes überquert werden. Allen Anderen war dies noch bis 1973 verboten. Der Futarasan-jinja aus dem 8. Jahrhundert ist der Verehrung der drei heiligen Berge von Nikko gewidmet. Im Innengarten stehen uralte Zedernbäume.

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Ganz in der Nähe der heiligen Shinkyō Brücke steht die Bronzestatue eines der einflussreichsten religiösen und politischen Figuren der frühen Edo-Zeit, des buddhistischen Mönch´s Tenkai (Nankōbō Tenkai, 1536–1643). Er war ein enger Berater der ersten drei Tokugawa-Shogune und maßgeblich daran beteiligt, Nikkō zu dem spirituellen Zentrum zu machen, das es heute ist. 

Seine Rolle bei der Entstehung von Nikkō lässt sich in drei Hauptpunkten zusammenfassen:

Die Gründung des Nikkō Tōshō-gū: Nach dem Tod von Tokugawa Ieyasu (dem Begründer des Shogunats) im Jahr 1616 war es Tenkai, der den letzten Willen des Shoguns ausführte. Er setzte durch, dass Ieyasu als Gottheit unter dem Namen Tōshō Daigongen („Große göttliche Erscheinung des strahlenden Ostens“) verehrt wurde und ließ für ihn den prächtigen Tōshō-gū-Schrein in Nikkō errichten.

Spirituelle Neuausrichtung: Tenkai war ein Mönch der Tendai-Sekte. Er nutzte seine Macht, um die religiöse Bedeutung von Nikkō zu festigen, indem er den dortigen Rinno-ji-Tempel zu einem Hauptsitz seiner Sekte machte und so die Verbindung zwischen der Herrscherfamilie und dem Buddhismus stärkte.

Städtebauliche Vision: Er gilt als Architekt des religiösen Komplexes von Nikkō. Er wählte den Standort strategisch aus, um Edo (das heutige Tōkyō) spirituell vor bösen Einflüssen aus dem Nordosten zu schützen (eine Praxis bekannt als Feng Shui oder Onmyōdō)

Seine Statue blickt in Richtung des von ihm geschaffenen Schrein-Komplexes.

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Der Tōkyō Tower, das Wahrzeichen der Stadt. Er ist ein 1958 nach dem Vorbild des Eiffelturms in Stahlfachwerkbauweise erbauter Fernsehturm im Shiba-Park im Stadtbezirk Minato und eines der Wahrzeichen der japanischen Hauptstadt Tōkyō. Dabei ist er sogar noch ein Stückchen höher als sein französisches Vorbild. Mit einer Höhe von 332,6 m ist der Tōkyō Tower einer der höchsten selbsttragenden, aus Stahl bestehenden Türme der Welt.

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Was uns zu einem weiteren Reisehighlight führt. Battōjutsu (jap. 抜刀術) beim Großmeister. Asayama-Ichiden-ryū ist eine über 400 Jahre alte, japanische Schwertkampfschule die während der Sengoku-Zeit (戦国時代, Sengoku-jidai, Zeitalter der streitenden Reiche (1467-1615) gegründet wurde. Einer Zeit von fast 150 Jahren andauerndem Krieg, der blutigsten Zeit in der japanischen Geschichte. Sie bewahrt Techniken die auf dem Schlachtfeld in voller Rüstung angewandt wurden.

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Seki Nobuhide Sensei ist der 22.te Headmaster des Asayama-Ichiden-ryū und wir hatten die große Ehre von ihm persönlich unterrichtet zu werden. 

Asayama Ichiden Ryu ist eine umfassende Kampfkunst mit Kenjutsu, Iai (Katana-Ziehen), Kama (Sichel), Jo, Kamagusari (Kugelkette), Tanbo (Kurzstock) und vielen anderen Waffen. Es werden so viele Waffen gelehrt, dass es mehr als 300 Kata (festgelegte Übungen) gibt. Außerdem gibt es noch viele andere Techniken, die mündlich überliefert wurden. Asayama Ichiden Ryu gilt als eine der wenigen Kobudo: alten Budo-Kampfkünste, die heute noch existieren, weil sie vor der Edo-Periode entstanden sind, als es noch SAMURAI gab.

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Battōjutsu 抜刀術 bei Großmeister Seki Nobuhide Sensei, 8. Dan.

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Shunka-en Bonsai Museum Tōkyō.

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Dieses Bonsai Museum ist nicht nur ein Museum, sondern auch eine Bonsai Schule die von dem weltberühmten Bonsai Meister Kunio Kobayashi (dreimaliger Gewinner des Premierminister-Preises, des prestigeträchtigsten Preises in Japan) geführt wird. Er begann 1976 mit dem Studium der Bonsai. 2002 eröffnete er das Shunka-en Bonsai-Museum im Bezirk Edogawa in Tōkyō.

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Es ist als Innenhof gestaltet, der von einem traditionellen japanischen Haus umgeben ist. Im Garten gibt es auch einen sehr schönen Koi Teich. Heute zieht der Garten jedes Jahr etwa 10.000 ausländische Besucher an. Shunka-en beherbergt über 1.000 Bonsai-Bäume. Einen der berühmtesten von ihnen, einen Wacholder aus Hokkaido sehen wir hier, er ist lt. Kobayashi Sensei über 1.000 Jahre alt und steht vor dem Haus.

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Bis auf ganz kleine Veränderungen ist dieser Baum genau so in Hokkaido auf kargem Boden gewachsen. Es handelt sich also um einen natürlichen Bonsai. Kaum vorstellbar was dieser „kleine“ Baum schon alles „gesehen“ hat in Eintausend Jahren.

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Die meisten Bäume stehen im Hof, aber einige stehen auch in traditionellen Tokonoma-Nischen im Inneren des Hauses. Das Gebäude beherbergt auch eine umfangreiche Büchersammlung, antike Töpfe und Tische sind ebenfalls ausgestellt.

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Ein sehr schöner Koi Teich im Garten.

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Bonsai so weit das Auge reicht.

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Kobayashi Sensei gibt ein Interview. Er beschäftigt sich schon über 50 Jahre mit Bonsai.

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Zu seinen Besuchern / Kunden zählten auch schon Jeff Bezos und Cameron Diaz.

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Besuch Odawara Castle. Sehr interessant, hier sieht man den Aufbau einer Burgmauer.

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Mit dem Besuch dieser Burg reisten wir zurück in die Sengoku-Zeit (Sengoku Jidai, jap. 戦国時代), eine Ära mächtiger Feldherren die im 16. u. 17. Jahrhundert um die Vorherrschaft in Japan kämpften. Zu ihrer damaligen Zeit war es die Burg des mächtigen Hōjō-Clans (einem Zweig des Taira-Clans) und um ein Vielfaches größer als die heutige Rekonstruktion.

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Der heutige Burgturm, der trotzdem noch sehr imposant ist, hat die ungefähre Größe eines der damaligen Vortürme der riesigen Burganlage. Aufgrund der ursprünglichen u. überaus massiven Ausmaße und der Lage galt diese Burg in Japan lange Zeit als uneinnehmbar. Als die Hōjō vom Taiko ( = dem militärischen Befehlshaber u. Herrscher Japans) Toyotomi Hideyoshi in der Schlacht von Odawara 1590 besiegt wurden ordnete er danach die Zerstörung der meisten Befestigungen an u. übertrug die Besitztümer der Hōjō an seinen führenden General Tokugawa Ieyasu.

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Heute beherbergt die Burg im Inneren ein ausgefallenes Museum mit tollen Exponaten. Der Blick vom Rundgang des oberen Stockwerks auf´s Meer und das umliegende Areal ist atemberaubend. Sie zählt auch zu den 100 schönsten Burgen Japans.

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Eine wunderschöne, surreale Atmosphäre.

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Wie in der Zeit der Samurai. Damals wäre hier noch überall Fackellicht gewesen.

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Für Aikidōka ein absolut einzigartiger u. magischer Ort auf der Welt. IWAMA - der Geburtsort des Aikidō. Ō-Sensei´s Geist liegt geradezu in der Luft u. überall um einen herum.

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Der Aiki-Jinja (jap. 合気神社) ist der einzige japanische Shintō-Schrein auf der Welt der dem Aikidō gewidmet ist.

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Er wurde ab ca. 1938 – 1943 vom Begründer, Ueshiba Morihei (jap. 植芝 盛平) - O-Sensei, selbst erbaut und im Spätherbst 1943 (Showa 18) von ihm fertiggestellt. In seinem Inneren wurden von O-Sensei insgesamt 43 Wächter-Gottheiten (Kami, jap. 神) eingeschreint die über den Schrein und das Aikidō wachen sollen.

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Auch in Iwama trifft man Freunde.

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Das Dōjō des Begründers ist vergleichbar mit dem heiligen Gral.

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Misogi 禊 ist auch ein integraler Bestandteil von Ō-Sensei´s Lehren u. tief im Aikidō System verankert.

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Direkt im Anschluss Begrüßung von Inagaki Sensei in Iwama.

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Hier sitzen zu dürfen u. bei Inagaki Sensei in Ō-Sensei´s Dōjō in Iwama Aikidō üben zu dürfen ist eine sehr große Ehre für uns. Dōmo arigatō gozaimasu どうもありがとうございます.

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Nach dem Training das Dōjō zu reinigen ist selbstverständlich u. gehört zum guten Ton.

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Nach so einem Tag haben wir uns auch das gute Abendessen redlich verdient.

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Das gibt´s so meistens auch nur in Japan: die Zentrale der Asahi Brauerei in Asakusa. Ein Hochhaus das aussieht wie ein goldener Bierkrug mit Schaumkrone und daneben ein Nebengebäude das einer schwarzen Schüssel nachempfunden ist und auf dessen Dach sich eine riesige, 44 Meter lange und 360 Tonnen schwere goldene Flammen-Skulptur befindet, die das „brennende Herz“ von Asahi Beer symbolisieren soll. Einheimische nennen sie aber scherzhaft anders :-) 

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Der Senso-ji-Tempel in Asakusa gilt als der älteste und bedeutendste buddhistische Tempel in Tōkyō.

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Die berühmte Rainbow Bridge verbindet den Shibaura-Kai mit Odaiba im Stadtbezirk Minato und wurde 1993 fertiggestellt. 

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